Michael Hesemann – verbotener Reliquienhandel

Immer wieder dürfen wir im Leben auf außergewöhnliche Menschen treffen.
Zu denen gehört sicherlich auch der Historiker Michael Hesemann.
In der Vergangenheit veröffentlichte er in seinem ´Verlag Michael Hesemann´
zahlreiche Werke über UFOs, u.a. interviewte er Eduard Albert Meier.

Eduard Albert Meier, auch Billy Meier oder BEAM, ist ein Schweizer Schriftsteller, der behauptet, ein Künder bzw. Prophet der Neuzeit zu sein. Er gibt an Begegnungen mit UFOs und deren Insassen zu haben. Quelle: Wikipedia
Der folgende verlinkte Titel beleuchtet die Rolle von Hr. Hesemann:
Auszug : Dazu muss man natürlich wissen, wie sich Hesemann selbst sieht wenn die ´Kameras´ ausgeschaltet sind: „Ich bin Journalist, nicht mehr und nicht weniger…ich will Bericht erstatten und bin NUR auf Material aus.“ So am 7.11.1984 schriftlich gegenüber CENAP-Mitbegründer Hj Köhler. Er betonte noch am 1.11.1983 gegenüber Köhler: „Ich bin weder UFOloge noch UFO-Forscher!“ Kein Wunder also auch, wenn der Lohnschreiber am 2.2.1984 uns anbot: „Für DM 10.000 in bar schreibe ich sogar die größte Lobhudelei über Euch beide.“

Dem Überirdischen ist Herr Hesemann bis heute treugeblieben, er wird gern als Experte
in Kirchenfragen hinzugezogen und ist u.a. als Experte für Reliqiuien im Vatikan bekannt.

Befremdlich sind die Aussagen von Herrn Hesemann in Bezug auf Reliquien der Kirche.

Zitat Hesemann: Der Handel mit Reliquien ist kirchenrechtlich zulässig, ebenso die daran befindlichen Reliquien als Geschenk weiterzugeben. Abgesehen davon handelt es sich ausschließlich um Objekte die bereits auf dem Kunstmarkt waren und dadurch profanisiert wurden. Zitatende.

Gegendarstellung: Ein Reliquiar kann entweiht werden, sofern sich keine Reliquie darin befindet, nicht aber die darin befindliche Reliquie selbst, da diese nicht geweiht wurde kann sie auch nicht entweiht werden. Die Weitergabe an Christen ist möglich, der Verkauf auf Märkten untersagt. Reliquien verlieren ihren heiligen und heilsbringenden Zustand beim unwürdigen Handel nicht, die Gefahr durch Missbrauch von Reliquien ist gegeben.(Siehe auch Artikel weiter unten-Handel mit Reliquien)

Die zweite Kirchenversammlung von Nicäa (im Jahre 787) schreibt vor: … dass ein Kleriker abgesetzt, ein Laie aber exkommuniziert sein soll, wenn er die Reliquien der Märtyrer verachtet und sie nicht, wie eine heilige Sache, ehrenvoll behandelt.

Die Aussage von Herrn Hesemann wird erklärlich, erkennt man sein Eigeninteresse und Gewinnstreben, Herr Hesemann handelt umfangreich mit Reliquien ( Reliquiaren). Dazu dient ihm das Internetauktionshaus ebay. Da sein Name in Deutschland in Kirchenkreisen bekannt ist, nutzt er zum Verkauf die amerikanische Seite von ebay – ebay.com.

Die Unrechtmäßigkeit seines Handels ist Hr. Hesemann durchaus bewußt, als ebay-Verkäufer enttarnt, leugnet er durch Unwahrheiten seine Verantwortung:

Hesemann: „…berate ich tatsächlich eine Galerie (und benutze deren ebay-account), die mit sakraler Kunst handelt. Darunter befinden sich auch Reliquiare.“

Der Ebay-Verkäufer „christart“ ist identisch mit der Person Michael Hesemann, wie das Foto weiter unten, von der ebay Website, beweist.

Auf seiner Website „http://michaelhesemann.info/12.html“ verkündet er großherzig:“In der Absicht, sie vor einer Profanisierung oder weiterem Mißbrauch zu schützen, habe ich seit 2000 Tausende Reliquien vom Antiquitätenmarkt „weggekauft“ sowie aus diversen Nachlässen erworben, um sie katholischen, russisch-orthodoxen, serbisch-orthodoxen und koptischen Geistlichen, Gläubigen, Kirchen und Klöstern (gegen Erstattung meiner Unkosten) zukommen zu lassen.“

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christart  Verkäufe Seite 5

Handel mit Reliquien

Der Handel mit Reliquien ist von der Kirche verboten.
Codex Iuris Canonici Can. 1190 — § 1. Es ist verboten, heilige Reliquien zu verkaufen.

Dazu die Nachricht vom11.02.2008 | 12:08 |(DiePresse.com)
Vatikan gegen eBay: Protest gegen Reliquien-Auktionen
Der Vatikan warnt vor „gotteslästerlichem“ Online-Handel mit Reliquien: Die Gegenstände könnten in die Hände „satanischer Sekten“ fallen. eBay gelobt Besserung.

Der Vatikan protestierte gegen den Handel falscher Reliquien im Internet. Auf eBay werden täglich Fragmente von Knochen und andere Reliquien von Heiligen angeboten. Für 430 Euro kann man etwa Knochenfragmente des Heiligen Franz von Assisi kaufen. Für 27 Euro wird auch ein Fragment der Tunika der Heiligen Rita oder der Paramente von Pater Pio, Italiens „Nationalheiligem“, angeboten.
Wer sich im Internet zum Kauf entschließt, erhält auch ein Zertifikat, das die Echtheit der Reliquie bestätigt, berichtete die Turiner Tageszeitung „La Stampa“ am Montag.
Kirche muss Echtheit der Reliquien bestätigen
Das Geschäft mit falschen Reliquien hat ein derartiges Ausmaß erreicht, dass Kardinal Jose Saraiva Martins, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, nun Alarm geschlagen hat. Martins kritisierte den „gotteslästerlichen Handel“ mit Reliquien.
„Es ist absolut verboten, Reliquien zu verkaufen. Die Echtheit der Reliquien muss von den kirchlichen Behörden bestätigt werden. Ohne schriftlichen Attest ist eine Reliquie eine Fälschung“, so der Kardinal. „Im Internet werden Knochenteile von Heiligen oder Seligen angeboten. Viele könnten gestohlen worden sein.“
Martins warnte außerdem davor, dass die Reliquien in die Hände satanischer Sekten fallen und ihr Missbrauch Aberglauben nähren könnte. Reliquien seien eine ernsthafte Sache, so Martins.
Die Leiter der Internet-Auktionsfirma eBay versprachen, den Reliquienhandel zu stoppen. Wie das konkret funktionieren soll, ist jedoch noch unklar. (Ag./Red.)
(Ende der Pressenachricht)

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